Gillig, Rachel: Two Twisted Crowns
Band 2 toppt den ersten Teil und war kaum aus der Hand zu legen.
4/7/2026


5/5 ⭐
ISBN: 9783736322790
Seiten: 496
Klappentext:
Elspeth und Ravyn haben fast alle der magischen Vorsehungskarten zusammengetragen - doch die eine, wichtigste bleibt verborgen: »Die Zwei Erlen«, der Schlüssel zur Rettung von Blunder. Bis zur Nacht der Sonnenwende müssen sie die Karte finden, denn nur dann kann der Fluch des Nebels gebrochen werden, der das Reich verschlingt. Sie müssen tief ins Herz des magischen Waldes vordringen, und der Einzige, der weiß, wo sich die Zwei-Erlen-Karte befindet, ist der Nachtmahr, der seit Jahren in Elspeths Geist lebt. Und der ist nicht länger bereit, nur zuzuschauen ...
Themen: verbotene Magie, multiple Perspektiven, Intrigen, banter
Rezension:
Ich mochte „One Dark Window“ bereits sehr, doch „Two Twisted Crowns“ hat seinen Vorgänger nochmal übertroffen.
Das Setting bleibt düster und verworren, die Sprache ist weiterhin poetisch und bildlich, doch durch zusätzliche Perspektive von Elm und die größere Rolle des Nachtmahrs sticht eine neue Komponente noch prominenter als im ersten Teil hervor: Humor.
Die trockenen, sarkastischen Sprüche des Nachtmahrs haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht und auch die Sticheleien zwischen Elm und Ione waren äußerst unterhaltsam. Besonders Elms Perspektive hat es mir angetan, da neben der spielerisch-neckenden (und teilweise etwas spicy) Dynamik auch vertieftere Einblicke in Elm und sein schwieriges Verhältnis zu seiner Familie thematisiert werden. Dadurch wird der mürrische Elm unter einem neuen Licht dargestellt, was ihn umso sympathischer macht. Allgemein fällt es durch die tiefe Ausarbeitung leicht, sich in die Charaktere und ihre Gefühle hineinzuversetzen. Die Aufarbeitung der bewegenden Vergangenheiten passiert Stück für Stück, sodass die Figuren langsam aber sicher ans Herz wachsen.
Die Handlung ist durchweg spannend, gerade ab der zweiten Hälfte war das Buch kaum aus der Hand zu legen, weshalb mein Schlafrhythmus etwas leiden musste, um das Buch zu beenden. Das war es aber definitiv wert.
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